Meister Kono

 

Yoshinori Kono, geboren 1949 in Tokio,  ist ein praktizierender Erforscher der auf den Kampfkünsten basierten Körpertechnik. Er ist herausragend in seinem technischen Können und besitzt enorme Kenntnisse über altjapanische Kampfkunst.

Er legte sich  niemals auf eine einzige Richtung und Organisation fest, vielmehr lag sein Interesse allein darin, die Prinzipien, die den verschiedenen Lehren und Schulen der Kampfkünste zugrunde liegen, in einer Art Archäologie der Bewegungskunst zu erforschen und offenzulegen. Ähnlich Heinrich Schliemann, der an einen realen Gehalt der griechischen Sage glaubte, hielt Kono die Darstellungen in alten Samurai-Texten für authentisch, während sie von den meisten modernen japanischen Kampfkünstlern als Produkte der Fantasie belächelt wurden.

Er beobachtete, wie die Menschen ihren Körper im Alltag benutzen.

Dabei kristallisierten sich drei (negative) Prinzipien heraus: man sollte

  • den Körper nicht verdrehen
  • vor einer Bewegung nicht ausholen
  • peitschenartige Bewegungen vermeiden

Die Instabilität des menschlichen Körpers soll man nicht nur als Schwäche verstehen, sondern sie auch als potentielle Energie in die Technik integrieren. Dieses Prinzip ist ein Kernpunkt von Konos Bewegungs- und Energielehre.

 

Sehr viel Aufmerksamkeit widmete Meister Kono der Struktur der menschlichen Gelenke, die meist als Drehpunkte für eine Hebelbewegung benutzt werden. Dem setzte er sein "Igata"-Modell entgegen: nach diesem Modell stellt man sich den Körper als eine Kette von Parallelogrammen vor, deren Seiten sich in der Bewegung verschieben. Mit dieser Vorstellung kann es gelingen, die Drehpunkte der Hebelbewegung zu löschen und Bewegungen nicht aus einem Punkt heraus entstehen zu lassen, sondern über den ganzen Körper verteilt netzartig zu generieren.
   Meister Kono fand diesen Gedanken im "Tensegrity"-Modell beispielhaft dargestellt. Es handelt sich um eine Konstruktion, die von Buckminster Fuller entwickelt wurde. In der "Tensegrity"-Konstruktion werden feste und flexible Elemente solcherart miteinander verbunden, dass die Elemente nur als Ganzes eine stabile Struktur bilden, indem die Belastung auf alle Elemente verteilt wird, und unvorhersehbare Eigenschaften zeigen können (Synergie). Die Stabilität entsteht einzig aus der instabilen, flexiblen Verbindung aller Einzelelemente.

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In der heutigen japanischen Kampfkunstszene  verkörpert er nicht nur das höchste Niveau, sondern ist auf seine Art und Weise beispielslos.

 

Quelle: http://www.aikido-kobukan.de/cont_termine_konoinfo.html

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Sascha: Priwetik....TANÜSCH
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maxat06: hi schöne seite hast du hier





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